Personenfreizügigkeit/Arbeitsmarkt

Die Personenfreizügigkeit mit der EU hat zu einem höheren Wirtschaftswachstum beigetragen. Auf die mit der Ausdehnung der Personenfreizügigkeit verbundenen verschärften flankierenden Massnahmen war das Gastgewerbe durch den L-GAV gut vorbereitet. Der Schweiz und insbesondere dem Gastgewerbe öffnete sich durch das Freizügigkeitsabkommen ein bedeutendes Potenzial sowohl an qualifizierten Arbeitskräften wie auch an Hilfskräften.

Mitte 2014 sind die sogenannten Ventilklauseln für die EU-17 und EU-8 Staaten ausgelaufen, womit die bestehenden Kontingentierungen (bzgl. der Aufenthaltsbewilligung „B“) aufgehoben wurden.

Am 9. Februar 2014 hat die Schweizer Bevölkerung die „Initiative gegen Masseneinwanderung“ angenommen und sich damit für einen Systemwechsel in der Zuwanderungspolitik der Schweiz ausgesprochen. GastroSuisse beteiligt sich stark am Lösungsprozess, wie die Initiative am besten umzusetzen ist und hat insbesondere Einsitz in entsprechenden Expertenkommissionen und Arbeitsgruppen genommen. Bis zur Inkraftsetzung der entsprechenden Ausführungsgesetzgebung gilt das Freizügigkeitsabkommen zwischen der EU und der Schweiz wie bisher.