P

PARTYSERVICE Siehe CATERING

PASSIVRAUCHSCHUTZ

  • Seit dem 1. Mai 2010 gilt in der gesamten Schweiz das Bundesgesetz zum Schutz vor Passivrauchen. Das Gesetz erlaubt kleinste Raucherbetriebe bis 80 m2 (inkl. Toilette und Eingangsbereich) sowie bediente Fumoirs, welche gut abgetrennt, gut belüftet und nach aussen leicht erkennbar sind. Die Kantone können jedoch weitergehende Regelungen erlassen. Mitgliedern steht das Merkblatt zum Passivrauchschutz unter www.gastroprofessional.ch zu Verfügung.

PICKNICK

  • Der Unternehmer ist nicht verpflichtet, die Konsumation mitgebrachter Speisen und Getränke zu dulden.

  • Der Gast hat nicht das Recht, sich vom Buffet Verpflegung für den ganzen Tag mitzunehmen.

Siehe auch ZUSCHLÄGE, Zapfengeld

PORTIONENGRÖSSE

  • Viele Gäste schätzen es, wenn sie zwischen verschiedenen Portionengrössen wählen können. Andere Gäste können aus medizinischen Gründen nur kleine Mengen essen. Vielen Gästen ist es unangenehm, Reste auf dem Teller zurückzulassen. Problematisch beim Anbieten verschiedener Portionengrössen ist, dass viele Leute fälschlicherweise annehmen, der Preis verringere sich proportional zur Portionengrösse. So wird zum Beispiel erwartet, dass eine halbe Portion auch nur halb so viel kostet. Diese Vorstellung ist unrealistisch, da die Kosten nur unwesentlich von der Portionengrösse abhängen. Bei kleineren Portionen verkleinern sich wohl die Warenkosten, nicht aber alle anderen Kosten wie zum Beispiel die Personalkosten. Bedenkt man, dass die Warenkosten nur etwa ein Viertel aller Kosten ausmachen, wird klar, dass der Preis für kleinere Portionen nur geringfügig tiefer sein kann. Wichtig ist, dass dieser Sachverhalt bei Nachfrage des Gastes erklärt wird.

PROMILLEGRENZE

  • Im Strassenverkehr gilt grundsätzlich die 0.5-Promillegrenze. 2014 wurde für Neulenker, Berufschauffeure, Fahrschüler, Fahrlehrer und Begleitpersonen von Lernfahrten ein Alkoholverbot (0.1-Promille) eingeführt. Die Polizei kann jederzeit und überall Atem-Alkoholkontrollen durchführen, auch ohne Verdacht auf Angetrunkenheit.

PUBLIC VIEWING

  • Bei der Durchführung von sogenannten Public-Viewing-Veranstaltungen (bspw. wenn ein Restaurant die Fussball-WM zeigen will) sind Urheberechtsgebühren zu bezahlen. Massgebend für die Tarifberechnung ist allein die Diagonale des vor Ort grössten TV-Bildschirms oder der grössten Leinwand. Die Anzahl der Fernseher oder Leinwände spielt dagegen keine Rolle. Bei Bilddiagonalen bis drei Meter kommt der vorteilhafte Tarif GT 3a zur Anwendung, welcher von den meisten Betrieben ohnehin schon bezahlt wird. Bei Bilddiagonalen über drei Meter gilt der GT 3c, mit welchem ein Anlass ebenfalls noch immer zu sehr guten Bedingungen gezeigt werden kann. Die Anmeldung des Public Viewings erfolgt bei der Suisa. Eine Lizenz von Dritten ist dank unserem Erfolg im Verfahren gegen die UEFA nicht erforderlich.