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MENÜKARTE

 

  • Inhalt und Preise auf der Menükarte sind verbindlich. Die Preise müssen in leicht zugänglicher und gut lesbarer Form bekannt gegeben werden. Möglich ist es, in der Menükarte auf Tagesspeisen zu verweisen und deren Preis auf einer gut sichtbaren Tafel zu notieren. Angegeben wird der tatsächlich zu bezahlende Preis, inklusive Mehrwertsteuer. Bei Getränken muss zudem die Menge angegeben werden, auf welche sich der Preis bezieht.

MINDESTKONSUMATION

  • Es ist zulässig, eine Mindestkonsumation zu verlangen. Diese muss aber dem Gast vorgängig bekannt gegeben werden.

MITARBEITENDE

  • Mitarbeitende haben Anspruch darauf, vom Gast korrekt behandelt zu werden.

  • Beschwerden gegen Mitarbeitende, die sich nicht korrekt verhalten, sind an den Vorgesetzten bzw. den Unternehmer zu richten.

MUSIK

  • Musikwünsche sollten vom Unternehmer soweit als möglich berücksichtigt werden. Hinsichtlich den Lärmimmissionen sind jedoch selbstverständlich gewisse Grenzen gesetzt.

  • Für Musiknutzungen sind Urheberrechtsgebühren zu bezahlen. So kommt bspw. bei der sogenannten Hintergrundunterhaltung der Tarif GT 3a zur Anwendung, bei Musikaufführungen zu Tanz und Unterhaltung der GT H und bei Musikautomaten der GT Ma. Die Gebühren werden üblicherweise von der SUISA in Rechnung gestellt, der GT 3a dagegen wird von der BILLAG eingezogen. Mitglieder von GastroSuisse erhalten für den «Tarif GT H» (z. B. wenn ein DJ an einem Tanzevent Musik aufführt) eine Ermässigung von 10 Prozent.

  • GastroSuisse hat für ihre Mitglieder unter www.gastroprofessional.ch ein Merkblatt zu den Urheberrechtsabgaben in der Gastronomie erstellt.